Spendenaufruf
Hürther wollen die Familie unterstützen

Am Unglücksort in Hürth wurden viele Gedenklichter für den verstorbenen Schüler entzündet.
  • Am Unglücksort in Hürth wurden viele Gedenklichter für den verstorbenen Schüler entzündet.
  • Foto: Thiele-Effertz

Bei einem Verkehrsunfall in Hürth-Hermülheim ist am 7. Dezember ein 15-Jähriger so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle starb. Rettungskräfte und ein Notarzt hatten versucht das Leben des Schülers zu retten.

Hürth (me). Ersten Ermittlungen zur Folge war ein LKW-Fahrer gegen 13.45 Uhr auf der Frechener Straße in Fahrtrichtung Frechen unterwegs.

In Höhe der Kreuzung zur Sudetenstraße war der 32-Jährige nach rechts abgebogen und hatte dabei den Schüler, der gerade mit seinem Fahrrad die Sudetenstraße überquerte, erfasst.

Für Menschen, die die Familie des 15-Jährigen unterstützen möchten, stellt das Elternteam des Ernst-Mach-Gymnasiums (EMG) unter dem Namen des Vorsitzenden Klaus-Theo Ernst das EMG-Eltern-Konto für Spenden zur Verfügung. Der Junge war Schüler des Gymnasiums.

Spenden können wahlweise eingezahlt werden per Überweisung über die IBAN: DE 18 3706 2365 1516 3350 13, Verwendungszweck „Spende Familie Brüggen“ oder per PayPal unter: elternteam@emg-huerth.de

Der Gesamtbetrag des Spendenaufkommens wird anschließend an die Familie weitergeleitet.

Am Sonntag, 19. Dezember, 13.30 Uhr, veranstalten der FC Hürth und der GKSC Hürth ein Benefizspiel für den Verstorbenen. Beide Fußballvereine wollen die Familie unterstützen und ein Zeichen des Zusammenhalts setzen.

Zunächst spielen die C-Jugendmannschaften beider Vereine und im Anschluss die Seniorenmannschaften. Der Eintritt beträgt zwei Euro für Kinder und Jugendliche und fünf Euro für Erwachsene.

Das gesamte Eintrittsgeld und die Spenden bekommt die Familie.

Um weitere schreckliche und vermeidbare Todesfälle unter Kinder und Jugendlichen zu verhindern, läuft auf openPetition seit dem 9. Dezember eine Petition an Bürgermeister Dirk Breuer, die eine Umstellung der Ampelschaltung auf getrennte Grünphasen für Autofahrer und Fußgänger fordert.

So haben nur alle Fußgänger und Radfahrer grün und dann die Autos und Lastkraftwagen. Besonders im Hinblick auf die gefährlichen Rechtsabbieger, zum Beispiel die immer größer werdenden Lastkraftwagen, die Kinder und Jugendlichen nicht sehen.

„Im Hinblick auf die tragischen Ereignisse der letzen Woche ist es geboten nun schnell zu handeln“, fordert Initiatorin Silke Holden aus Hürth.

„Wir möchten Schutz und Sicherheit für unsere Kinder, Jugendlichen und alle Hürther Bürger.“

Mehr dazu unter https://www.openpetition.de/petition/online/kinder-radfahrer-schuetzen-ampelschaltung-aendern

Redakteur:

Martina Thiele-Effertz aus Elsdorf

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