Zwei Klimaschutzbeauftragte
Mehr Schwung auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität in Eitorf

Bürgermeister Rainer Viehof mit den beiden neuen Klimaschutzbeauftragten für Eitorf Sina Pfister (li.) und Sophia Schneider. | Foto: Gemeinde Eitorf
  • Bürgermeister Rainer Viehof mit den beiden neuen Klimaschutzbeauftragten für Eitorf Sina Pfister (li.) und Sophia Schneider.
  • Foto: Gemeinde Eitorf

Eitorf. Die Gemeinde Eitorf hat ab sofort mit Sina Pfister und Sophia Schneider zwei Klimaschutzbeauftragte. Die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Mitarbeiterinnen sind nun unter klimaschutz@eitorf.de erreichbar. Gerne können Bürger ihre Anliegen formulieren und den beiden Mitarbeiterinnen zukommen lassen.

Der Auftrag der zwei Klimaschutzmanagerinnen für die kommenden zwei Jahre ist es, ein Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Eitorf zu erstellen. Dieses Konzept soll den Weg der Gemeinde Eitorf in Richtung Klimaneutralität aufzeichnen. Schwerpunkte werden hierbei Gebäude und Mobilität sein. Es sollen in enger Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rhein-Sieg konkrete Maßnahmen erarbeitet und - wo möglich - sofort umgesetzt werden, um die CO2-Emissionen der Gemeinde konkret zu senken. Dadurch sollen auch Energiekosten der Gemeinde eingespart werden. Weil Klimaschutz alle Bürger betrifft, wird es einen Bürgerbeteiligungsprozess geben, an dem alle Eitorfer eingeladen sind, sich zu beteiligen. Die Stellen sind zu 100 Prozent gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die beiden gebürtigen Eitorferinnen, die nach längerer Abwesenheit für Studium und Beruf wieder zurück in ihrer Heimat sind, freuen sich ihr breites Kompetenzspektrum für die Gemeinde Eitorf einsetzen zu dürfen und planen, als Team mit unterschiedlichen Schwerpunkten eng zusammen zu arbeiten. Sina Pfister hat als Sozialwissenschaftlerin im Rahmen ihres Dissertationsprojekts einen Bürgerbeteiligungsprozess zur Energiewende in einer chilenischen Kleinstadt durchgeführt und möchte nun von den Eitorfer Bürgern lernen, was sie über Klimaschutz denken und was sie benötigen würden, um selber mehr für den Klimaschutz zu tun. Sophia Schneider wird sich als Ingenieurin für Energietechnik auf die Analyse des Ist-Zustands der Gemeinde im Bereich Energiemanagement konzentrieren und nach Einsparpotenzialen suchen.

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RAG - Redaktion

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