Eine wahre Familienangelegenheit
Jan-Gerd und Malena Neumann sind Würdenträger

Schützenwürden bleiben Familiensache. Vater Jan-Gerd Neumann (hier gemeinsam mit Heidi Neumann) schoss sich die Königskette. Malena Neumann wurde Prinzessin.
  • Schützenwürden bleiben Familiensache. Vater Jan-Gerd Neumann (hier gemeinsam mit Heidi Neumann) schoss sich die Königskette. Malena Neumann wurde Prinzessin.
  • Foto: Britta Meyer
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Hilgen - Das Fest des Hilgener Schützenvereins 1923 e. V. gipfelte mit
einer ganz besonderen Überraschung: Vater und Tochter Neumann machten
das Schießen um die Königs- und Prinzessinnenwürde unter sich aus.

Ungewohnt lange kämpften sie im Stechen mit ihren Kontrahenten.
Jan-Gerd Neumann, der seit 1994 im Verein aktiv ist, gewann
schließlich mit 26 Ringen gegen seine Schützenbrüder Hartmut
Schepanski, Eberhard Gerlach, Fritz Langner und Horst Liffers. Als
erster Schiessleiter ist Jan-Gerd Neumann, der beruflich bei Lanxess
als Controller arbeitet, eng in die Ausbildung der Jungschützen
eingebunden.

Kein Wunder, dass Tochter Malena Neumann, die seit einem Jahr Mitglied
des Schützenvereins ist, in Sachen Treffsicherheit ein gutes Auge
hat. Mit 27 Ringen setzte sie sich gegen die Prinzessin des Jahres
2017/18, Hanna Karsch, und gegen Maria und Caroline Kubitza sowie
Alessia Simon durch. Auf den launigen Einwurf von Roger Dabringhaus,
der abermals durch die Krönungsfeier führte, dass die Tochter besser
als ihr Vater war, erwiderte dieser nur kurz lachend: „Darüber
sprechen wir zuhause noch!“

Das beide den Verein, gemeinsam mit Ehefrau und Mutter Heidi Neumann,
die als Ratsfrau des Bündnis 90/Die Grünen in Burscheid keine
Unbekannte ist und ebenfalls seit 2017 Vereinsmitglied ist, gebührend
ein Jahr lang präsentieren werden, versicherten Jan-Gerd und Malena
mit ihrer Unterschrift im Buch der Schützen vor den Augen der
anwesenden Gäste im Festzelt. Hier auf dem Platz vor dem
Schützenheim in Heide wurde drei Tage lang ausgiebig gefeiert.

Traditionell beendet wurde das Fest am Montagnachmittag mit der
Greifvogelschau. Das beliebte Höhenfeuerwerk am Abend musste jedoch
aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit der vergangenen Wochen
ausfallen. Zu groß war die Gefahr einen Flächenbrand auszulösen.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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