Stadthausneubau:
Projektteam nimmt die Arbeit auf

Bergisch Gladbach - (vsch). Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach hat mit breiter
Mehrheit den Beschluss gefasst, die Variante eines Neubaus am
Kopfgrundstück weiter zu entwickeln.

In den kommenden Monaten wird es nun darum gehen, Fragen zu den
möglichen Beschaffungsvarianten und Finanzierungsmodellen zu
beantworten und konkrete Vorschläge hierzu zu entwickeln.

Ferner hat der Rat die Verwaltung aufgefordert, auch Antworten zu
städtebaulichen  Fragen zu finden. So soll durch einen Wettbewerb
sichergestellt werden, dass auf diesem zentral gelegenen Grundstück
ein Gebäude mit hoher städtebaulicher Qualität entsteht.
Desweiteren sind die Auswirkungen eines Verwaltungsneubaus auf die
Verkehrslage in der Innenstadt zu untersuchen und gegebenenfalls
Maßnahmen zu erarbeiten, die eine Verträglichkeit des Neubaus
sicherstellen.

Nach dem Grundsatzbeschluss werden nun auch innerhalb der Verwaltung
Ressourcen für die weitere Bearbeitung zur Verfügung gestellt.
Projektleiter ist Co-Dezernent Bernd Martmann, der bereits bisher die
Federführung für das Projekt innehatte. Unterstützt wird er von
Frank Wilhelm, der sich als Projektmanager um die Planung und
Durchführung der nächsten Schritte kümmern wird.

Das Projektteam hat folgende Aufgaben für das kommende Jahr
definiert:

- Untersuchung der Veränderung auf den Verkehr, insbesondere den
PKW-Verkehr, durch eine Verlagerung von Stadtverwaltung und
Stadtbücherei

- Untersuchung der städtebaulichen Auswirkung auf die „Obere
Hauptstraße“ durch Umzug der Stadtverwaltung mit etwa 400
Arbeitsplätzen sowie durch Umzug der Kultureinrichtung Stadtbücherei
aus dem „Forum“ in das neue Stadthaus

- Aufstellung eines Bebauungsplanes und die frühzeitige Einbindung
des Gestaltungsbeirates

- Finalisierung des Raumprogramms

- Erstellung eines Beschaffungsvariantenvergleich, um zu ermitteln,
mit welcher Art der Ausschreibung und Vergabe am wirtschaftlichsten
die beschlossene Variante beschafft werden kann

- Aufstellung eines Konzepts für die Nachnutzung der aktuellen
Grundstücke. 

Die verschiedenen Projektabschnitte werden dem Bund der Steuerzahler
NRW übermittelt. Dazu können die Experten dann Fragenkataloge
stellen. Die Fragen und Antworten sowie die sich daraus ergebenen
Anpassungen des Projektes werden dokumentiert und dem jeweils
zuständigen Gremium
vorgelegt. 

Redakteur:

RAG - Redaktion

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