Besenreines Bad Honnef
Die Stadt startet die Aktion "Stadt.Glanz"

Anna Bröhl, Otto Neuhoff und Miriam Brackelsberg (v.li.) schwingen symbolisch die Besen für eine saubere Stadt. | Foto: Zumbusch
  • Anna Bröhl, Otto Neuhoff und Miriam Brackelsberg (v.li.) schwingen symbolisch die Besen für eine saubere Stadt.
  • Foto: Zumbusch

Bad Honnef. Alles ist eine Frage des richtigen Zeitpunktes. So jedenfalls sieht es Bürgermeister Otto Neuhoff - generell und auch, wenn es um das Gemeinschaftsprojekt für eine sauberere Stadt geht. Und da alles auch einer Entwicklung bedarf, seien Prozesse das, was schlussendlich in dem richtigen Zeitpunkt gipfele. Konkret: Die Stadt hat vor einiger Zeit eine Kehrmaschine angeschafft. Diese fährt sehr erfolgreich im Stadtgebiet ihren Dienst. Und das durch alle Ortsteile. Ein gelungener Auftakt also für mehr Sauberkeit in der City. Doch das alleine soll nicht genügen. So hat die Stadt das Projekt „Erscheinungsbild Innenstadt“ auf den Weg gebracht. Denn: „Die Innenstadt ist weit mehr als nur ein geografischer Mittelpunkt“, betont Neuhoff. „Sie ist das Gesicht und das Herz unserer Stadt“. Sauberkeit wirke über die Stadtgrenzen hinaus. Auch die Bürger könnten dabei helfen, dass Bad Honnef nach außen hin strahle.

Passend zu diesen Gedanken heißt die weiterführende Aktion dann auch „Stadt.Glanz“. Die Akteure der Verwaltung wollen dabei die Anwohner mit ins Stadtboot nehmen und appellieren an die gemeinsame Verantwortung. Der Zeitpunkt für solche Aktionen sei jetzt genau der richtige. Neuhoff sieht die Stadt in einem großen Entwicklungsschub. Die Stadt sei durch zahlreiche Baumaßnahmen und Neuausrichtungen in Bewegung. Etwa der erste Spatenstich für das geplante Großprojekt „Piazza Verde Prima“ sei da zu erwähnen. Bei dem Projekt werden Wohn- und Geschäftshäuser gebaut, die den Saynschen Hof und den Franz-Xaver-Trips-Platz miteinander verbinden. Auch die Neuansiedlung der Alanushochschule an der Mühlheimer Straße sei ein wichtiger Meilenstein in der Stadtentwicklung. Und da alles miteinander verknüpft sei, mache der neue Standort des Brief- und Paketzustelldienstes in Bad Honnef, Rheinbreitbach und Erpel es möglich, dass am alten Postgebäude die geplanten Neubauten samt Supermarkt umgesetzt werden könnten.In dem Zusammenhang sei „Stadt.Glanz“ genau richtig angelegt, so Citymanagerin Miriam Brackelsberg. Dazu wurde ein Flyer konzipiert, auf dem das neue Stadtherz als Foto-Spot am Spielplatz in der Fußgängerzone zu sehen ist. Darunter ein Bild mit einer fotogen drapierten Bananenschale auf einer Mauer, worüber der markante Spruch zu lesen steht: „Jedes Abfallopfer ist eines zu viel“. Die Fotos stammen von Anna Bröhl, Fotografin und Vorsitzende des Frauenstammtischs Bad Honnef. Beworben wird in dem Flyer ein Cleanup-Day, der einmal im Monat stattfinden soll in der eigenen Nachbarschaft. Besen dafür stellt die Stadt zur Verfügung. Dann die Aktion „Adopt a Spot - viele Fleckchen für ein schönes Ganzes“. Wer möchte, kann ein Stück Stadt adoptieren etwa in Form eines Blumenkübels, einer Pflasterecke oder eines Beetes und sich kümmern. Bei Interesse gibt Miriam Brackelsberg die nötigen Infos und steht mit Rat und Tat zur Seite. Kontakt unter 02224-184107 oder miriam.brackelsberg@bad-honnef.de.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Iris Zumbusch-Czepuck aus Königswinter

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