Rück- und Ausblick
Jahresabschluss beim Netzwerk "Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit"

Netzwerkkoordinatorin Maria-Elisabeth Loevenich (li.) und Johanna Högner von der Stadt bei der Jahresabschluss--Zoom-Konferenz von „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“.
  • Netzwerkkoordinatorin Maria-Elisabeth Loevenich (li.) und Johanna Högner von der Stadt bei der Jahresabschluss--Zoom-Konferenz von „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“.
  • Foto: Stadt Bad Honnef

[p]Bad Honnef. Das Netzwerk „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ traf sich zu seiner Jahresabschluss-Sitzung - aufgrund der Corona-Lage per Zoom-Konferenzschaltung. Netzwerkkoordinatorin Maria-Elisabeth Loevenich wurde dabei technisch von Johanna Högner (Stadt Bad Honnef) unterstützt und zog gemeinsam mit den Netzwerkmitgliedern äußerst positive Projektbilanzen. Denn auch im Corona-Jahr 2021 konnten wieder viele Kinder aus Bad Honnefer Kindergärten und Schulen zu Abwasserbotschaftern, Wasserforschern sowie Energie-Detektiven ausgebildet werden. Im Anschluss an den Sachstandsbericht tauschten die Mitglieder ihre Ideen und Erfahrungen zur Weiterentwicklung ihrer aktuellen Netzwerkprojekte aus.

Der BHAG-Malwettbewerb anlässlich des UNESCO Weltwassertages wird im kommenden Jahr als „Kreativwettbewerb“ an den Start gehen, um die künstlerischen Möglichkeiten kreativer Gestaltung voll und ganz auszuschöpfen und wieder vielen Menschen in den Seniorenheimen die Freude an einer internen Ausstellung ermöglichen zu können. Über diesbezügliche Neuerungen wird die Bad Honnef AG die Kindergärten und Grundschulen im Versorgungsgebiet schriftlich informieren. Die Jury wird dazu wieder eine Künstlerin oder einen Künstler im Team begrüßen dürfen.

In Bad Honnef wird es auch in diesem Jahr wieder summen und brummen. Dafür sorgen Schüler der Netzwerkschulen in Kooperation mit den Reitersdorfer Parkfreunden. Im Frühjahr und zum „Lebensfreudefest 2022“ werden im Park viele neue Pflanzungen im Sinne einer naturnahen Gestaltung Schmetterlinge und Insekten anlocken und hoffentlich viele interessierte Bürger zur Nachahmung in privaten Gärten anregen.

Das Klima-Anpassungsprojekt des Lions Club zur Ermittlung von Hitzeinseln geht nun in die zweite Phase. Im kommenden Sommer werden sich Schüler der Privatschule Schloss Hagerhof und des Siebengebirgsgymnasiums in Mittelstufen- und Oberstufenkursen mit einer großflächigeren Erhebung von Temperaturdaten beschäftigen. Dabei werden sie von Mitgliedern des Leo-Clubs unterstützt werden und ihre Ergebnisse in einer Infokarte zusammenführen. Man darf also gespannt sein auf die Ergebnisse dieses Service-Learning-Projektes. Anschließend geht es dann gemeinsam daran, grüne Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, um die Stadt resilienter gegen Hitzeeinflüsse zu machen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung hat also inzwischen Tradition in Bad Honnef und hinterlässt Spuren. In diesem Sinne lädt das Netzwerk zur Spurensuche ein.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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