Ausbildung statt Abschiebung
Chance auf Ausbildung

Johanna Strohmeier (Bildmitte vorne) freute sich sehr mit den Vertretern des Vereins Ausbildung statt Abschiebung, als sie von Martin Ließem und Dr. Monique Rüdell eine erneute Finanzspritze überreicht bekam.
  • Johanna Strohmeier (Bildmitte vorne) freute sich sehr mit den Vertretern des Vereins Ausbildung statt Abschiebung, als sie von Martin Ließem und Dr. Monique Rüdell eine erneute Finanzspritze überreicht bekam.
  • Foto: AS

Bad Godesberg (as). Seit dem Jahr 2009 unterstützt die zwei Jahre zuvor gegründete Stiftung der VR-Bank Bonn die Aktivitäten des Vereins „Ausbildung statt Abschiebung“. Mit den jetzt von der Vorsitzenden des Stiftungsrates der Stiftung, Dr. Monique Rüdell, und Stiftungsvorstands-Mitglied Martin Ließem übergebenen 15.000 Euro sind es bereits 77.000 Euro, die maßgeblich dem Fortbestand und zur Sicherung für junge Geflüchtete dienen.

Auch nach der Fusion der VR-Bank Bonn mit der VR-Bank Rhein-Sieg wird die Stiftung dann unter dem Namen Stiftung der VR-Bank Bonn-Rhein-Sieg ihre Fördermaßnahmen fortsetzen, bestätigte Erika Lägel seitens der VR-Bank Bonn. Seit der Gründung der Stiftung wurden weit mehr als eine Millionen Euro in der Region an Kinder- und Jugendprojekte ausgeschüttet.

Die Geschäftsführerin des Vereins Ausbildung statt Abschiebung, Johanna Strohmeier, die stellvertretende Vereinsvorsitzende, Lioba Draeseke, und die Leiterin des Ehrenamtszentrums, Stephanie Scholz, schätzen mit Vereinsvorstandsmitglied Saboor Dehghan, die konstante Wertschätzung mit den jeweiligen Finanzmitteln.

Saboor Dehghan bekam übrigens selbst vor einigen Jahren als Geflüchteter über den Verein die Chance zu einer Ausbildung.„Für junge Geflüchtete in Bonn und Umgebung ist Ausbildung statt Abschiebung bereits seit zwanzig Jahren nicht nur eine zuverlässige Anlaufstelle, sondern auch ein Ort, an dem sie sie selbst sein, gemeinsam lernen und sich einbringen können“, sagte Johanna Strohmeier. Rund 230 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 27 Jahren aus rund dreißig Nationen nehmen regelmäßig die Angebote des Vereins in Anspruch. Aktuell gibt es einen hohen Anteil an Hilfesuchenden aus den Herkunftsländern Afghanistan, Guinea und Albanien. Und die Corona-Pandemie stellte den Verein und besonders die jungen Geflüchteten vor unerwartete Herausforderungen.

Die Beratung und Lernangebote fanden notgedrungen sehr oft in den vergangenen zwei Jahren digital statt. Im Fokus des Beratungszentrums liegt neben der persönlichen Beratung der geflüchteten Jugendlichen in allen Lebenslagen vor allem die individuelle asyl-, aufenthalts- und sozialrechtliche Beratung sowie politische Lobbyarbeit.

Im Rahmen der Sprachförderung hat sich das Projekt „Deutsch plus“ sehr bewährt und auch andere interkulturelle Angebote kommen gut an. Angesiedelt ist der anerkannte Träger der freien Jugendhilfe an der Godesberger Allee 51 in Bad Godesberg

Weitere Infos unter: www.asa-bonn.org sowie per E-Mail an: geschaeftsstelle@asa-bonn.org.

Redakteur:

Alfred Schmelzeisen aus Bad Godesberg

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