Die Sterne unter dem Zirkuszelt
Zirkusworkshop der Evangelischen Kirchengemeinde

Ganz schön geschickt: Helen (10) aus Meckenheim begab sich aufs Drahtseil, hing aber auch schon am Trapez oder war auf dem fliegenden Teppich unterwegs.
  • Ganz schön geschickt: Helen (10) aus Meckenheim begab sich aufs Drahtseil, hing aber auch schon am Trapez oder war auf dem fliegenden Teppich unterwegs.
  • Foto: Frank Engel-Strebel
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Alfter-Oedekoven - (fes) „Circus Meets History“. Unter diesem Motto stand der 15.
Zirkus-Workshop, organisiert von der Ev. Kirchengemeinde am
Kottenforst. Rund 100 junge Nachwachsartisten im Alter von 7 bis 14
Jahren gingen eine Woche lang auf eine ganz besondere Zeitreise.

Gemeinsam mit der Zirkusfamilie Kaselowsky studierten die Jungen und
Mädchen am Jungfernpfad spannende Nummern im Zirkuszelt ein, bevor
sie mit zwei großen Shows in der Manege ihr Publikum faszinierten.
Das Besondere an dem Workshop: Die Kinder schnupperten echte
Zirkusluft, denn die Nummern werden einstudiert mit einer richtigen
Zirkusfamilie. „Jeder findet hier seinen Platz, jeder wird
eingebunden, ganz nach seinen Fähigkeiten“, erklärte Pfarrer
Andreas Schneider, der das Projekt ins Leben rief und der es gemeinsam
mit rund 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert.

Hier findet wirklich jeder sein Glück unter der Zirkuskuppel.
Flüchtlingskinder waren ebenso dabei wie Kinder mit einer
Behinderung. „Viele standen als Kinder selber schon in der Manege,
und sind so begeistert, dass sie nun als Betreuer dabei sind“,
freute sich Schneider. Beispielsweise Sarah Ruf. Seit fünf Jahren ist
die 18-Jährige als Helferin mit von der Partie, weil es ihr so viel
Spaß gemacht hat als Kind.

Doch Sarah Ruf, die gerade ihr Abitur bestanden hat, besitzt noch ein
ganz besonderes Talent. Sie ist äußerst musikalisch begabt, leitete
bis zum Abitur an ihrer Schule sogar einen eigenen Chor und
komponierte anlässlich des 15. Workshops das diesjährige Zirkuslied
„Was bleibt …“. Den Text steuerte Pfarrer Schneider bei:
„Unsre Liebe für den Zirkus, diese schöne Zauberwelt, den Geruch
von Sägemehl und all die Sterne hier im Zelt. Diese Welt mag sich
verändern, alles fließt im Fluss der Zeit. Doch wenn die Show im
Zelt beginnt, spürst du einen Teil von Ewigkeit“, heißt es im
Refrain.

Die Zirkuslieder haben übrigens eine lange Tradition bei dem
Zirkusworkshop. Anlässlich des kleinen Jubiläums hat Kantorin Anke
Lehmann die Lieder mit Sängerinnen und Sängern de Kinder- und
Jugendchöre der Gemeinde eingesungen und auf CD veröffentlicht.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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