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Psychiatrie am Krankenhaus: Klinik eröffnet am 27. April in Bergheim

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Ein Meilenstein zur ortsnahen Versorgung psychisch kranker Menschen ist gesetzt. Dieter Kesper vom Vorstand der Cellitinen,  LVR- Vorstand Michael van Brederode und Chefarzt Norbert Weißig halten den symbolischen Schlüssel fest in der Hand.

Foto:

Hanno Kühn

Bergheim -

Der Bau der psychiatrischen Klinik auf dem Gelände des Maria-Hilf-Krankenhauses in Bergheim befindet sich in den letzten Zügen. Am 27. April ist die offizielle Eröffnung.
Wer sich ein Bild von dem 18-Millionen-Projekt machen will, ist an diesem Tag um 16 Uhr zur offenen Tür eingeladen, bevor am 2. Mai die ersten Patienten Einzug halten.
Das Therapiezentrum Bergheim ist als eine der größten Dezentralisierungsmaßnahmen des Landschaftsverbandes Ableger der LVR-Klinik Düren und erhält 64 stationäre Betten, eine Tagesklinik und ambulante Angebote.
Behandelt werden unter anderem Patienten mit Angsterkrankungen, Depressionen, psychosomatischen Störungen, Zwangsstörungen und seelischen Erkrankungen des höheren Lebensalters, wobei Klinik und Maria- Hilf- Krankenhaus von den sich daraus ergebenen Synergieeffekten profitieren. Nicht behandelt werden akute Krankheitsbilder mit erheblicher Selbst- und Fremdgefährdung und Suchterkrankungen.
In nur 15 Monaten Bauzeit ist die Klinik ohne Unfälle und größere Zwischenfälle entstanden.
Die Nachfrage nach Therapieplätzen ist im Vorlauf schon sehr groß.